10 Fakten über Sperma, die Du noch nicht wusstest

10 Fakten über Sperma, die Du noch nicht wusstest

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Erfahren Sie 10 spannende, lustige und interessante Fakten über Sperma, die Sie garantiert noch nicht kannten.

Na, wie gut kennst Du Dich mit Sperma aus? Weisst Du, wann es das erste Mal „gefunden“ wurde? Im Jahre 1677 machte der Medizinstudent Johan Ham eine aufregende Entdeckung: er entdeckte kleine schwimmende Tierchen im Ejakulat eines Patienten. Eine wissenschaftliche Sensation – die ersten Spermien wurden gefunden! Diese und noch weitere spannende und neue Fakten zum Sperma hat die Webseite Pornoseitentest.com nun zusammengestellt.

Das sind unsere Top 10:

1. Sperma-Tinte
Der erste Direktor des britischen Auslandsgeheimdienstes „Secret Intelligence Service“, heute bekannt als MI6, gab während des ersten Weltkrieges eine Studie in Auftrag, die unsichtbare Geheimtinte aus Sperma entwickeln sollte. Ob es tatsächlich dazu kam? Wohl eher nicht!

2. Datenmenge Sperma
Ein einzelnes Spermium enthält ca. 37,5 Megabyte DNA Information. Eine Ejakulation entspricht also (bei durchschnittlich 150 Millionen Spermien pro Ejakulation) einem Datentransfer von 5.625 TB, das wiederum entspricht einer Datenmenge von knapp 1.197.000 DVDs.

3. Mensch gegen Blauwal
Die durchschnittliche Spermamenge eines Mannes bei einer Ejakulation beträgt 2-6 Milliliter, das entspricht ungefähr einem Teelöffel. Das grösste Lebewesen der Erde, der Blauwal, produziert dagegen deutlich mehr: Pro Ejakulation werden rund 100 Liter Sperma mit einer Kraft von 500 Kilonewton in den weiblichen Wal gespritzt. Dafür sind Wale ja auch etwa 2200 Mal schwerer als Menschen – und das Blauwalweibchen ist sogar 6% grösser als die Männchen.

4. Leistungsschwimmer oder Seepferdchen?
Spermien können sich dank ihrer Schwänze, die Geisseln heissen, fortbewegen. Ein Spermium braucht ca. 800 Geisselschläge für einen Zentimeter Strecke. Nur die Hälfte der durchschnittlich 150 Millionen Spermien pro Ejakulation können geradeaus schwimmen. Die andere Hälfte schwimmt im Kreis oder einfach mit dem Strom der anderen Wegbegleiter. Aufgrund der hohen Konzentration schaffen es aber genügend Spermien zur Eizelle der Frau zu gelangen, um diese zu befruchten. Glück gehabt!

5. Sperma als Anti-Aging-Wunderwaffe
Sperma enthält sogenanntes Spermin, ein Polyamin, das den typischen, nussigen Geruch und Geschmack von Sperma ausmacht. Und ja, es stimmt wirklich: Spermine haben hautglättende Eigenschaften und sind wirksam gegen Akne. Es gibt mittlerweile teure Anti-Falten-Cremes eines norwegischen Herstellers und Spa-Awendungen, die synthetisch hergestellte Spermine verwenden. Einen Kommentar zu günstigeren Alternativen verkneifen wir uns aber an dieser Stelle.

6. Sperma als Antidepressivum
Die stimmungsaufheiternde Wirkung von Sperma haben Wissenschaftler der „State University of New York in Albany“ im Jahr 2002 in einer Studie untersucht. Sie verglichen Studentinnen miteinander, die mit oder ohne Kondom Sex hatten. Tatsächlich seien die Frauen, die über den Unterleib Kontakt zum Sperma ihres Partners hatten, seltener von Depressionen und Selbstmordgedanken betroffen, als jene, die mit Kondom verhüten. Warum das? Sperma enthält Botenstoffe wie Serotonin und Prolaktin, die antidepressiv wirken. Zusätzlich enthalten sind die Glückshormone Endorphin, Dopamin und Noradrenalin. Dopamin aktiviert beispielsweise das Belohnungssystem im Gehirn, während Noradrenalin dafür sorgt, dass wir uns wohl und geborgen fühlen. Diese Hormone gelangen durch das Sperma beim Sex in den Blutkreislauf der Frau. Aber Achtung, liebe Ladys: Allerdings können mit Sperma auch aller Art Geschlechtskrankheiten übertragen werden, insofern gilt immer noch „Safety first!“.

7. Der Reifeprozess
Mit Beginn der Pubertät läuft die Samenproduktion im männlichen Körper auf vollen Touren. Dabei stellen die Hoden pro Sekunde bis zu 1000 Samenzellen her, das entspricht immerhin 90 Millionen Schwimmern pro Tag. Um zu befruchtungsfähigen Spermien werden zu können, müssen sich diese aber noch in zwei bis drei Monaten weiter entwickeln. Nach der Vorproduktion in den Hoden wandern sie zur Ausreifung in verschiedene Samenzellenlager – zunächst in die Nebenhoden, anschliessend weiter zu den Samenblasen. Dort warten dann mehrere hundert Millionen Samenzellen darauf, bei einem Erguss den Körper zu verlassen. Der Vorrat reicht für viele Samenergüsse.

8. Das Sperma-Kochbuch
Nicht zu glaubem: Es existiert tatsächlich ein Kochbuch namens „Natural Harvest“ (engl. für natürliche Ernte), geschrieben von Paul „Fotie“ Photenhauer, das viele verschiedene Sperma-Rezepte enthält. Auf seiner Website „cookingwithcum.com“ beschreibt er, wie die Idee für ein solches Kochbuch entstanden ist und dass es ihn begeistert, mit etwas tatsächlich „Eigenproduziertem“ zu kochen. Skurril, ekelig oder lustig? Naja, wir wissen nicht so recht. Aber es verwundert auch nicht, dass er mittlerweile ein Nachfolgebuch zum Cocktailmixen mit Sperma geschrieben hat. Na dann Prost!

9. Gefährliches Sperma
Leider gibt es auch wenige Menschen, die an einer Allergie gegen Sperma selbst leiden – das sogenannte Postorgasmic Illness Syndrom (POIS). Das trifft häufiger Frauen als Männer, meist im Alter von 20-30 Jahren. Betroffene sind gegen ein bestimmtes Protein, das in jedem menschlichen Sperma gleich ist, allergisch. Bei Männern ruft eine Ejakulation grippeähnliche Symptome hervor, die bis zu einer Woche andauern können. Bei den Frauen kann diese Allergie aber bis zum anaphylaktischen Schock und somit zum Tode führen. Es ist bereits durch Hyposensibilisierung gelungen, Betroffene von ihren Beschwerden zu befreien. Grundlegend heisst es aber bei dieser seltenen Form der Allergie: Kondome schützen!

10. Weibliches Sperma
Ja, auch das weibliche Geschlecht ist in der Lage zu ejakulieren. Wann und wodurch genau es zum Squirting kommt, ist bislang kaum erforscht, da das Phänomen gesellschaftlich tabuisiert wurde. Bekannt ist aber was passiert: Eine Art weibliche Prostata produziert eine farblose bis milchige Flüssigkeit. Diese wird bei Erregung durch zwei winzige Ausgänge abgegeben. Der weibliche Erguss ist ein Zeichen echter Lust! Eine mögliche Ursache der weiblichen Ejakulation wird bei der Stimulation des sagenumwobenen G-Punktes vermutet.

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